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Krankheits ABC

Nachfolgend habe ich einige Informationen rund um die häufigsten Erkrankungen unserer Vierbeiner zusammen gestellt und gebe meine Ansichten zu den Erkrankungen wider.

Durch Klick auf die einzelnen Buchstaben gelangen Sie zu verschiedenen Krankheitsbildern, kurzen Symptombeschreibungen und Behandlungsvorschlägen Diese Liste wird permanent ergänzt, also schauen Sie gerne von Zeit zu Zeit mal wieder vorbei.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich keine konkreten Behandlungsvorschläge aufliste.

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A

Allergien

Bei Allergien handelt es sich um eine überschießende Reaktion des Immunsystems auf bestimmte Stoffe. Man unterscheidet zusätzlich noch zwischen echten Allergien und Unverträglichkeiten. Oft zeigen sich Allergien durch Hauterkrankungen, Atemwegs- oder Verdauungsproblemen. Alles sind Zeichen für einen überlasteten Stoffwechsel sowie ein überfordertes Immunsystem. Ziel der alternativen Behandlung ist es, den Stoffwechsel zu unterstützen und somit das Immunsystem zu entlasten. Oft fängt eine Allergiebehandlung mit einer Leber- und Nierensanierung an, aber natürlich erst, nachdem der Allergieauslöser herausgefunden und "eliminiert" wurde. Auslöser können u.a. Futtermittel, Pflegelotionen oder Sattelzeug sein.

zurückB

Blasenerkrankungen - s. Harnwegserkrankungen

ZurückC/D

Chronische Niereninsuffizienz der Katzen

Mit zunehmenden Alter kann es passieren, dass die Filterfunktion der Nieren nachlässt. Wird diese Krankheit nicht erkannt, führt es unweigerlich zu einem totalen Versagen der Nieren und zum Tod der Katze. Aber auch wenn die Krankheit frühzeitig erkannt wird, kann man diesen Prozess nur verlangsamen, indem die Nieren unterstützt werden. Hauptgrund dafür, warum die CNI nicht geheilt werden kann, ist, dass erst bei einer Schädigung von ca. 70% des Nierengewebes, Auffälligkeiten im Blut festzustellen sind. Frühzeitige Hinweise auf eine CNI sind vermehrtes Trinken und ggf. vermehrtes Urinieren. Im weiteren Verlauf kommt es zum Erbrechen, Apathie, Fressunlust, um nur einige Symptome zu nennen. Im Internet gibt es sehr gut zusammengestellte Seiten zu diesem Thema, wo sich betroffenen Menschen informieren können.

Ich empfehle grundsätzlich bei älteren Katzen eine Blutuntersuchung durchführen zu lassen - entweder ein Altersscreen, also geriatrisches Profil oder zumindest die wichtigsten Nierenparamenter wie Harnstoff, Kreatinin und Phosphor. Sind im Blut schon Veränderungen zu erkennen, auch wenn die Katze keine Symptome zeigt, sollte schon dringend gehandelt werden.

Zwar können auch akute Entzündungen zu erhöhten Nierenwerten führen, aber auch dann sollte man die Nieren bei der Entgiftung unterstützen. Es gibt sehr gute homöopathische Mittel, die sich bei der Behandlung der CNI bewährt haben. Zusätzlich ist es natürlich auch sehr wichtig, auf eine ausgewogene gute Ernährung zu achten - entweder wird aus hochwertigen Zutaten etwas schmackhaftes zubereitet oder eine spezielle Nierendiät gefüttert. Teilweise braucht es etwas Überredungskunst, bis die Samtpfote bereit ist, das gesunde Futter zu fressen.

E

F

Fibromyalgie-Syndrom

Im Humanbereich wird dieses Syndrom immer noch etwas belächelt und oft als Verlegenheitsdiagnose gestellt, wenn “man” nicht weiter weiß. Die Behandlung im Humanbereich stützt sich fast ausschließlich auf Psychopharmaka.

Aber auch immer mehr Pferde leiden am Fibromyalgie-Syndrom. Symptome sind unerklärliche Schmerzen an Muskeln, Bändern und Sehnen, Arthritis, Neuritis, wechselnde Lahmheiten, Muskelzittern, Probleme im Verdauungstrakt, Müdigkeit und Erschöpfung, Berührungsempfindlichkeit sowie plötzliche Gehschwierigkeiten auf unebenem Gelände - um nur einige zu nennen.

Als Ursache für das Fibromyalgiesyndrom kommen Herde (Überreste früherer Infekte), Fehlernährung, Übersäuerung, Schwermetallbelastung oder ein Mangel an Mineralien und Spurenelementen in Frage. Auch Medikamente oder Umweltgifte können Fibromyalgie verursachen.

Therapeutisch sollte als erstes eine Entsäuerung und Entgiftung erfolgen sowie natürlich die Ausleitung der krankmachenden Ursache.

ZurückG

H

Harnwegserkrankungen

Der Harntrakt besteht aus den harnbereitenden Organen (Niere) und harnableitenden Organen (Nierenbecken, Harnleiter, Blase und Harnröhre). Sie dienen der Ausscheidung von wasserlöslichen Abfall- bzw. Abbauprodukten des Stoffwechsels sowie der Ausscheidung solcher Stoffe, die in zu großen Mengen vom Organismus aufgenommen wurden wie z. B. Flüssigkeiten, Zucker, Vitamin C.

Harnwegsinfektionen können in obere und untere Infektionen des Harntrakts eingeteilt werden. Häufig ist die Entzündung der Harnblase bakteriell bedingt, jedoch leiden einige Tiere (besonders rote Kater) oft an Struvit- oder anderen Blasensteinen, die ebenfalls Blasenentzündungen hervorrufen können. Die Symptome zeigen sich durch Harnabsatzbeschwerden.

Der Vorbericht bei Hund und Katze lautet oft: „Das Tier ist nicht mehr stubenrein“. Die Harnentleerung ist schmerzhaft mit starkem Nachdrängen und aufgekrümmtem Rücken. Es werden nur wenige Tropfen Urin abgesetzt. Wichtig ist der Harnbefund, der sehr stark variieren kann: Trübungen, Farbveränderungen und Beimengungen wie Eiter, Blut und Schleim können im Urin auftreten. Temperatur und Allgemeinbefinden sind meist normal. Häufig stehen Blasenentzündungen im Zusammenhang mit anderen Erkrankungen des Urogenitaltrakts wie z.B. Gebärmutterentzündung, Scheidenentzündung, Harnröhrenentzündung. Auch Durchfallerkrankungen können zu Blasenentzündungen führen, wenn das Tier durch Lecken die Bakterien vom Anus zum Harntrakt bringt.

Leidet ein Tier an einer Blasenentzündung, ist es wichtig, dass der Tierbesitzer für eine ausreichende Trinkmenge sorgt. Des weiteren dienen Wärmeapplikationen der Entkrampfung. Es ist darauf zu achten, dass keine Unterkühlungen mehr auftreten und auch Nässe ist zu vermeiden.

Blasenerkrankungen können gut über Homöopathie oder Akupunktur behandelt werden. Bei Tieren, die zu Steinen neigen, ist die Prophylaxe besonders wichtig. Die Ernährung muss darauf abgestimmt sein, dass es nicht zur Neubildung von Steinen kommt. Dies wird durch einen niedrigen Magnesiumgehalt und harnansäuernde Stoffe erreicht. Eine relative Untersättigung des Harns wird durch einen reduzierten Gehalt an Mineralstoffen erreicht, die an der Bildung von Struvit- und Kalziumoxalatsteinen beteiligt sind.

ZurückI

J

K

L

M

Mauke

Umgangsprachlich ist Mauke die Bezeichnung für Hauterkrankungen im Bereich der Fesselbeuge. Medizinisch betrachtet ist Mauke die Bezeichnung für alle Dermatitiden (Hauterkrankungen) am Unterbein. Dies können feuchte oder trockene Ekzeme sein, bakterielle Erkrankungen, Pilzinfektionen, Milbenbefall, Entzündungen infolge von Verletzungen, allergische Ekzeme oder Symptome einer inneren Erkrankung bzw. Störung des Stoffwechsels. Die Erkrankung kann nur die oberste Hautschicht (Epidermis) betreffen oder sich auf die gesamte Haut und Unterhaut ausdehnen.

Mauke ist nicht nur ein Hygieneproblem. Wenn das Pferd im Mist steht oder die Beine nicht richtig gebürstet werden, sind sie vielen Keimen ausgesetzt. Nässe, Dreck und chemische Reizung wie z.B. Tausalz oder Urin aus feuchter Einstreu weichen die Haut auf. Trotz guter Hygiene und Pflege kann sich Mauke bilden, wenn die Haut an den Beinen geschwächt ist. So macht zu viel Wasser die Haut anfälliger, indem es sie aufweicht und ihre Fettschicht zerstört. Übertriebenes Waschen und Shampoonieren schadet also ebenso wie zuwenig Hygiene – vor allem, wenn man das Abtrocknen der Fesselbeuge vergisst.

Immer mehr wird jedoch beobachtet, dass Mauke bei Pferden auftritt, wo die Hygienebedingungen einwandfrei sind. Auch bekommt nicht jedes Pferd, was permanent im Matsch steht, Mauke. Grundlegend lässt sich feststellen, dass Pferde mit Stoffwechselstörungen häufiger an Mauke leiden. Daher muss Mauke nicht nur dort behandelt werden, wo sie sichtbar ist, sondern gleichzeitig muss der Stoffwechsel entlastet werden.

Dies geschieht z.B. durch Kräuter oder durch eine homöopathische Leber- und Nierenpflege. Auch gibt es in der Homöopathie Hautmittel und Konstitutionsmittel, die sehr hilfreich eingesetzt werden können. Das richtige Mittel für ihr Pferd in der richtigen Potenz kann aber nur jemand finden, der sich mit Homöopathie auskennt und sich mit ihrem Pferd und der Erkrankung bekannt macht. Allgemein gültige Homöopathie gibt es nicht, helfen kann nur individuelle Behandlung auf Grund einer Einzeltierdiagnose.

Metabolisches Syndrom

Das metabolische Syndrom ist oft die Vorstufe zum Morbus Cushing. Die betroffenen Tiere leiden an Übergewicht und ganz spezifisch sind Fettdepots an bestimmten Stellen (z.B. Mähnenkamm, um die Schweifrübe, entlang der Wirbelsäule). Weiterhin zeigen die Tiere eine höhere Rehebereitschaft bzw. eine schleichende Rehe mit abgeflachter Sohle und verbreiterten weißen Linie. Oft ist auch ein verzögerter Fellwechsel feststellbar.

Hauptursachen für das metabolische Syndrom sind Stress, Fehl- bzw. Überfütterung, Belastung mit Umweltgiften oder Elektrosmog, aber auch Medikamente wie Antibiotika, Cortison und Impfstoffe können Verursacher sein.

Sind im Blutbild folgende Werte erhöht - Insulin, Glukose, Triglyzeride und Cortisol - kann man vom metabolischen Syndrom ausgehen.

Für die richtige Therapie muss die krankmachende Ursache herausgefunden werden. Dann kann entsprechend homöopathisch bzw. alternativ behandelt werden. Wichtig sind ebenfalls ausreichend Bewegung, Futterumstellung, Entgiftung, Ausleitung und Entsäuerung.

Mykosen - siehe unter Pilzerkrankungen

ZurückN

O/P

Pankreatitis bei Katzen

Durch eigene schmerzliche Erfahrung möchte ich hier kurz auf die Pankreatitis bei Katzen eingehen. Mein eigener Kater Kiddie hatte immer mal wieder Probleme mit dem Verdauungsapparat. Hat er minderwertiges Futter gefressen, musste er sich öfters übergeben. Dieses Problem konnten wir gut lösen, indem wir ihn auf gutes Futter umgestellt haben und er homöopathisch konstitutionell behandelt wurde. Dann hat er jedoch plötzlich von einem Tag zum anderen aufgehört zu Fressen. Da es bei Katzen schnell zur hepatischen Lipidose kommen kann und er schon immer ein sehr dünner Kater war, war ich natürlich sofort alarmiert und ließ eine Blutuntersuchung durchführen, bei der jedoch bis auf leicht erhöhte Leukozyten und ein leicht erhöhter Kalziumwert nichts auffällig war. Vom Tierarzt wurde eine Antibiose vorgeschlagen, weil irgendwo im Körper ja eine Entzündung sein muss. Da jedoch keine Besserung eingetreten ist und auch sämtliche homöopathische Mittel nicht geholfen haben und er sich strikt weigerte zu fressen, habe ich ihn in eine größere Tierklinik in der Nähe von München gebracht.

Wie es der Zufall/Schicksal wollte, bekam Kiddie einen internistischen Arzt, der sich auf Pankreas-Erkrankungen bei Katzen spezialisiert hat. Er stellte schnell durch eine Ultraschall-Untersuchung fest, dass es bei Kiddie tatsächlich eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse war. Er nahm meinen Kater sofort stationär auf und fing mit der entsprechenden Therapie an. Im Verlaufe der Zeit wurde ich auch aufgeklärt, dass es nur einen bestimmten Wert (den fPLI) im Katzenblut gibt, der tatsächlich Auskunft über den Zustand der Bauchspeicheldrüse bei Katzen gibt. Dieser Wert wird in Deutschland nur von einem Labor bestimmt.

Leider nahm die Geschichte von Kiddie keine gute Wendung. Seine Bauchspeicheldrüse war soweit geschädigt, dass er keine Nahrung mehr aufnehmen konnte. Die Drüse produziert so viele Enzyme, dass sie anfing sich selbst und das umliegende Gewebe zu verdauen. Es kamen immer neue Erkrankungen mit dazu, so dass ich mich entschlossen habe, ihn mit nach Hause zu nehmen und dort von seinen Qualen erlösen zu lassen.

Ich kann daher nur jedem raten, der eine Katze hat, die immer mal wieder erbricht (über das normale Haarbalgbrechen hinaus) und auch langsam an Gewicht verliert, einen Bluttest durchführen zu lassen und auf den fPLI Wert zu bestehen, ggf. muss solange ein Tierarzt gesucht werden, der mit dem entsprechenden Labor zusammen arbeitet.

Pilze - Mykosen

Bei den Pilzerkrankungen unterscheiden wir zwischen innerlichen - Darmpilzen - oder äußerlichen - Hautpilzen.

Hautpilze zeigen sich hauptsächlich an energetisch leeren Stellen - oft liegen sie im Verlauf eines Meridians. Ziel ist es hier, Energie an diese Stellen zu bringen und abzuklären, warum es zur Erkrankung kommen konnte. Oft führen Stress oder Behandlung mit bestimmten Medikamenten (oft Antibiotika) oder Hormonen zu Hautmykosen. Es wurde aber auch schon ein Zusammenhang zwischen antibakteriell behandelten Pferdedecken und Hautpilzen festgestellt. Diese Decken sind mit Chemikalien behandelt, die Bakterien abtöten sollen, aber leider Pilze verursachen können.

Darmmykosen sind generell in der Darmflora vorhanden. Zur Erkrankung kommt es nur, wenn es zu einem Ungleichgewicht der Darmflora kommt. Dies kann verschiedene Ursachen haben, wie z.B. Medikamente (Antibiotika!), Stress, falsche Ernährung, Übersäuerung, Schwermetallbelastung sowie Störfelder und Herde.

Symptome sind Müdigkeit, stumpfes Fell, Juckreiz, plötzliche Allergien, Muskelschmerzen, Verdauungsprobleme wie z.B. Kotwasser, und eine erhöhte Infektanfälligkeit.

Therapeutisch können bei Mykosen homöopathische Mittel und Nosoden eingesetzt werden. Wird mit Antimykotika behandelt, muss sichergestellt sein, dass die Ursache keine Schwermetallbelastung ist, da eine enge Beziehung zwischen Schwermetallen und Mykosen besteht. Antimykotika schränken die Synthese der Zellwände ein und behindern den Aminosäurestoffwechsel, der jedoch essentiell wichtig ist für die Ausleitung von Schwermetallen.

ZurückQ/R

S

Schwermetallbelastung

Viele Tierbesitzer werden sich jetzt fragen, warum Tiere überhaupt mit Schwermetallen belastet sein können. Dies kann mehrere Gründe haben. Ein Turnierpferd, was oft im Hänger hinter einem Auto hergezogen wird, atmet unweigerlich die Abgase ein und somit Spuren von Cadmium, Nickel und Blei.

Auch ist die Weidefläche neben einer Straße mit Schwermetallen durch Abgase belastet, je stärker befahren die Straße ist, desto höher und weiter ausgebreitet ist die Belastung. Oft sind die Weiden auch früher mit extrem belasteten Pestiziden behandelt worden, die noch immer nachweisbar sind. Ebenfalls können im Stall alte Wasserleitungen aus Blei vorhanden sein. Nicht zu vergessen sind auch Impfstoff und andere Medikamente, die Thiomersal als Konservierungsmittel haben. Ein Bestandteil dieses Stoffes ist Quecksilber.

Da Schwermetalle die zellulären Atmungsvorgänge blockieren, kommt es zu einem energiearmen Millieu, in dem wieder Mykosen wachsen können. Symptome einer Schwermetallbelastung sind Müdigkeit, Infektanfälligkeit, Muskelschmerzen und äußerlich sichtbare Veränderungen wie stumpfes Fell und Abmagerung.

Behandelt werden Schwermetalle über Nosoden und bestimmte Mittel, die Schwermetalle binden (z.B. Algen).

Sommerekzem

Es kratzt, es beißt, es juckt – das Sommerekzem, eine allergisch bedingte Hautreaktion beim Pferd. Erwischen kann es jedes Pferd, in jedem Alter. Ausgelöst werden die allergischen Prozesse durch Mückenstiche der so genannten Culicoides-Arten. Hauptursache für diese Stiche ist eine Übersäuerung des Organismus, denn die Mücken beißen hauptsächlich an den wichtigsten Lymphzentren zu, wo die Übersäuerung am stärksten ist. Diskutiert werden in Fachkreisen auch genetische Dispositionen und allergische Reaktionen auf ein Überangebot an Eiweiß, wie wir es auf jungen, frischen Weiden haben. Naturgemäß tritt die Krankheit verstärkt in der warmen Jahreszeit und in feuchten Gebieten mit einer großen Mückenpopulation auf.

Das Krankheitsbild ist gekennzeichnet durch Entzündungen auf der Haut mit Bläschen, Knoten, Schuppen, verklebten Haaren. Die Haare brechen schließlich und fallen aus. Der starke Juckreiz verleitet das betroffene Tier zum Scheuern und Benagen der befallenen Hautstellen. Dadurch kann es zu Sekundärinfekten mit nässenden und sogar eitrigen Entzündungen kommen. Charakteristisch sind kahle und entzündete Hautpartien am Kopf, der Mähne, dem Widerrist und Schweifansatz (Lymphzonen). Häufig erweist sich die Erkrankung als hartnäckig und tritt wiederholt auf; es bilden sich Verdickungen der Haut, die faltig und trocken wird.

Therapeutisch wichtig ist hier die Entsäuerung sowie lymphabflussfördernde Massagen, die auch nach Einweisung vom Besitzer selbst durchgeführt werden können.

ZurückT

U/V

Übersäuerung

Auch bei Tieren ist die Übersäuerung immer mehr vorhanden. Wir sprechen hier nicht von einer Übersäuerung, die schon im Blut nachweisbar (Aszidose) ist, sondern einer latenten Übersäuerung aufgrund von Fehlernährung (zu viel Eiweiß), Drüsenfehlfunktion, Basenmangel in der Nahrung, Stress, Elektrosmog und Schwermetallen.

Beim Pferd zeigt sich die Übersäuerung oft dadurch, dass beim Massieren oder Kraulen des Tieres die Hände extrem verkleben und schwer zu säubern sind. Ansonsten zeigt sich eine Übersäuerung durch vermehrte Enzündungen wie z.B. Hufrollenentzündungen, rezidivierende Hufabszesse. Weitere Symptome sind Infekte, Kotwasser, schlechter Haut- und Fellzustand, stinkender Schweiß, aber auch Koppen.

Ist das Tier übersäuert, gibt es verschiedene Möglichkeiten zu Entsäuerung. Wichtig ist aber auch hier, die Ursache der Übersäuerung zu finden und abzustellen.

ZurückW/X

Y/Z